Unser Tasso Archiv

Unser Tasso Archiv

TASSO-Newsletter vom 20.04.2014

Probleme mit dem ‚stillen Örtchen‘? – Unsauberkeit bei Katzen

Katzen genießen den Ruf, unglaublich reinliche Tiere zu sein. Sie betreiben vorbildliche Körperpflege, und auch die Benutzung des Katzenklos bringt Miez sich in der Regel problemlos selber bei. Entsprechend überrascht und ratlos sind viele Menschen, wenn die Katze plötzlich Zimmerecke oder Teppich zur Katzentoilette umfunktioniert.Passiert das, gilt es die Nerven zu bewahren und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, weiß die Hamburger Katzenpsychologin Christine Hauschild. Stattdessen müsse man herausfinden, welche Gründe die Katze für ihr Verhalten habe.

Die Ursachen für Unsauberkeit sind vielfältig, und auch wenn nicht viele Menschen darüber sprechen, gehört Unsauberkeit zu den häufigsten Problemverhalten von Katzen. Der erste Weg sollte zum Tierarzt führen, um Harnwegserkrankungen und andere Krankheiten als Ursache auszuschließen bzw. zu behandeln.

Katzenpsychologin Christine Hauschild gibt Tipps: Lesen Sie unter www.tasso.net/Unsauberkeit-bei-Katzen, welche Ursachen es für Unsauberkeit bei der Katze geben kann, und was Sie als Katzenhalter dagegen tun können.

© Copyright TASSO e.V.


TASSO-Newsletter vom 23.02.2014

Aktion „Ich war eine Wohnungskatze!“
Wir suchen die persönlichen Geschichten entlaufener Stubentiger.
„Meine Katze ist eine reine Wohnungskatze. Sie läuft nicht weg!“ Die meisten Besitzer von Wohnungskatzen reagieren so oder ähnlich, wenn es um eine vorsorgliche Registrierung ihrer Katze geht. Sie sind fest davon überzeugt, ihre Katze würde nie weglaufen. Wenn es dann doch passiert, ist das für ein unregistriertes Tier umso schlimmer. Die Katze kennt die Umgebung außerhalb der gewohnten vier Wände nicht, es mangelt ihr an Erfahrung, die Gefahren, die draußen lauern, richtig einzuschätzen. Wird das Tier dann doch gefunden, wird die Rückvermittlung zum großen Teil zu einem Glücksspiel. Laut der langjährigen Erfahrung der TASSO-Notrufzentrale hat eine unregistrierte Wohnungskatzen die schlechtesten Aussichten aller Tiere, wieder nach Hause zu finden.

Um Wohnungskatzenbesitzer dafür zu sensibilisieren, ihre Katze doch vorsorglich und kostenlos  registrieren zu lassen, hat TASSO Ende letzten Jahres die Aktion „Ich war eine Wohnungskatze!“ ins Leben gerufen. Denn es passiert doch, wie die Geschichte von Kater Nino eindrucksvoll zeigt:

Hallo, ich bin Kater Nino, ich werde im Mai 5 Jahre alt und möchte euch von meinem Abenteuer erzählen, das ich zwischen dem 16.12.2013 und dem 05.01.2014 erlebt habe. Ich war abends, draußen auf dem Balkon, wie ich es immer bin. Ich kann mich da prima mit meinem Katzenkollegen von unten, Leo, unterhalten. Der wohnt unter mir und wir reden gerne. Jedenfalls war ich an dem Abend etwas unvorsichtig und bin vom Balkon geglitten – nachdem ich mich am Katzennetz vorbeigedrückt hatte…

Lesen Sie, wie die Geschichte weitergeht, und wie Kater Nino dank Registrierung bei TASSO wieder nach Hause kam. Und: Was haben Sie erlebt? Erzählen Sie uns Ihre persönliche Geschichte, und helfen Sie uns so bei der Aufklärung von Wohnungskatzenbesitzern im Rahmen unser Aktion „Ich war eine Wohnungskatze!“. Danke!
www.tasso.net/Wohnungskatzen

© Copyright TASSO e.V.


TASSO-Newsletter vom 10.07.2013

Fremde Katzen füttern –
Gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht.

Regelmäßig kommt es zu Streitigkeiten zwischen Katzenhaltern und Nachbarn, die es gut meinen und fremde Besitzer-Katzen füttern. Nicht immer kommt diese wohlmeinende Geste beim Tierhalter gut an, weil die Katze vielleicht Spezial- oder Diätfutter benötigt.

Dass Katzen gefüttert oder sogar angelockt werden, ist nicht selten und kann bei Freigängern faktisch nicht verhindert werden. Zwar ist es nicht grundsätzlich verboten, fremde Katzen zu füttern, der Katzenhalter könnte aber notfalls gerichtlich durchsetzen, dass die Fütterung zu unterlassen ist. Diese Maßnahme kann sogar mit einem Ordnungsgeld verbunden werden. TASSO-Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries rät Haltern, zunächst in einem netten Gespräch Katzenfreunde zu bitten, das Füttern der Katze zu unterlassen und die Gründe hierfür zu nennen, um diese Bitte nachvollziehbar zu machen. Menschen, die meinen, fremden Tieren mit der Fütterung etwas Gutes zu tun, sollten sich über die Bitten der Halter nicht hinwegsetzen und diese respektieren.
Die Fütterung im Garten ist zwar erlaubt, dennoch können Behörden oder Vermieter dies untersagen, wenn durch das Futter zum Beispiel Mäuse und Ratten angelockt werden, da von diesen Tiere eine Gesundheitsgefahr ausgeht.

© Copyright TASSO e.V.


 

TASSO-Newsletter  25.06.2012

Schlachttiertransporte: Wie ein EU-Kommissar seine Glaubwürdigkeit verspielt

Am 7. Juni 2012 übergaben Vertreter europäischer Tierschutzorganisationen dem für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständigen EU-Kommissar John Dalli über 1,1 Millionen Unterschriften gegen lange Schlachttiertransporte.  Die Stimmen waren im Rahmen der 8hours-Kampagne gesammelt worden. Die Übergabe in Brüssel fand im Beisein zahlreicher EU-Abgeordneter statt; auch Philip McCreight von TASSO war dabei.

Dabei räumte Kommissar John Dalli ein, dass die derzeit geltende EU-Tiertransport-Richtlinie 1/2005 keinen ausreichenden Schutz für die Tiere während der Transporte gewährleiste und kündigte einen Gesetzentwurf der Kommission bis 2014 an, der auch eine Reduzierung der Transportdauer beinhalten solle.

Knapp eine Woche später jedoch dementiert Kommissar Dalli, eine solche Zusage gemacht zu haben. Allerdings sind seine Aussagen dokumentiert und die Videoaufnahmen seines Interviews unter www.8hours.eu/8hours_de einzusehen.

„Durch diesen unerhörten und skandalösen Vorgang hat Kommissar Dalli seiner Glaubwürdigkeit und seinem Amt erheblichen Schaden zugefügt und darüber hinaus das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die europäischen Institutionen massiv gestört“, sagt Philip McCreight, Leiter von TASSO e. V. „Das Verhalten von Kommissar Dalli, der sein politisches Handeln scheinbar nur an den Profitinteressen einiger Weniger, die mit dem Leid der Tiere Gewinne machen, orientiert, und die Forderung von 1,1 Millionen Menschen und der Mehrheit des Europäischen Parlamentes eklatant missachtet, trägt genau zu der Politikverdrossenheit bei, die von Politikern immer wieder beklagt wird.“

Bitte schreiben Sie jetzt an John Dalli und erinnern Sie ihn an die Einhaltung seiner Zusage. Auf der Internetseite von 8hours finden Sie unter www.8hours.eu/letter_to_dalli_de einen Formbrief, den Sie als E-Mail verschicken können.

© Copyright TASSO e.V.

Schreibe einen Kommentar